Der Panzer rollt!

Eine Gula-Mons-Produktion

"Ezo1 - Madness" ist die x-te Spielfilm Produktion von Gula Mons und ist bereits der zweite Film eines eigens erschaffenen Universums. In dieser düsteren Zukunftsvision ist die Menschheit tief gespalten. Zwischen genetisch verbesserten Supermenschen, Menschen, die vor den tödlichen Verseuchungen vom Krieg verwüsteten Mars immunisiert wurden, und denjenigen, die den Gefahren des roten Planeten schutzlos ausgeliefert sind klaffen tiefe Gräben. Aus den gesicherten Städten traut man sich nur in dem Schutz riesiger Panzer. Einer dieser Panzer, die "Madness", ist der Haupthandlungsort von Ezo1.

Mammutprojekt + Mikrobudget = Wahnsinn!

Madness (Wahnsinn) ist nicht nur der Name des Panzers in Ezo1, sondern steht auch stellvertretend für den Film, den es nicht gegeben hätte, wenn nicht ein Haufen von Filmern, Darstellern und freiwilligen Helfern unermüdlich daran gearbeitet hätten.

Unter dem Titel "Blood Panzer" wurde 2012 angefangen, an dem Skript zu arbeiten. Im folgenden Jahr konnte die Finanzierung des Budgets mittels einer Mischung aus Crowdfunding, Investoren und Eigeninvestitionen gesichert werden. Damit stand auch den Dreharbeiten nichts mehr im Wege. Mit einem alten Gaswerk, einem Bunker sowie einem Museums-U-Boot und Museumsschiff wurden die passenden Drehorte für die endzeitliche Welt von Ezo1 gefunden - zumindest für die Innenaufnahmen. Die Locations für die Außenaufnahmen wurden am Computer erstellt.

Dem Team wurde bei den Dreharbeiten einiges abverlangt. Um das Budget zu schonen, wurden die Szenen im U-Boot in der Nacht gedreht, um den Museumsbetrieb nicht zu stören. Im Maschinensaal des Kraftwerks wurde in 48 Metern Höhe gearbeitet - nichts für Menschen mit Höhenangst!

Ungewöhnlich für eine Independent-Produktion sind auch die Ausmaße des Projekts: 200 Menschen waren an der Entstehung des Films beteiligt. Davon waren alleine 160 Darsteller und Komparsen. Das Produktionsteam umfasste 40 Leute. Um so viele Menschen mit Kostümen auszustatten war Nachhaltigkeit gefragt. Da der Film im selben Universum spielt wie die vorherige Spielfilmproduktion "Taiketsu" konnte beispielsweise auf frühere Kostüme zurückgegriffen werden. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde für den Film umgestaltet. Ohne Frage eine Stärke der Gula Mons: Das maximale aus den verfügbaren Mitteln rausholen!

Regional und International

Wer an (nord-)deutsche Independent-Produktionen denkt, dem kommen wohl Dramen, Dokumentation oder Kunstfilme als erstes in den Sinn. Aber ein dystopischer Sci-fi-Film mit starken Anklängen an die japanische Mangakultur? Der auch noch auf Englisch gedreht wurde? Damit würde wohl kaum einer rechnen. Doch genau das hat das internationale Team (Deutschland, USA, Japan) der Gula Mons mit Ezo1 umgesetzt.

Nach Abschluss der Postproduktion Ende 2015 konnte man die Genrefilm-Spezialisten von Devil Works als Sales Agents gewinnen. Mit der Madness im Gepäck ging es unter anderem zum Filmmarkt der Berlinale und dem Marché du Film in Cannes.

3,2,1....Verkauft!